Heute war der erste Trainingstag der letzten 12 Wochen bis zum Frankfurt-Marathon – mit einer Kombination aus Laufen, Krafttraining und Sauna.
Lauf im Teichgelände – beginnt zäh , endet locker
Um 8:30 Uhr ging’s los mit einem 8,3 km Easy Run im Frankenberger Teichgelände. Laut Garmin war eigentlich alles im grünen Bereich: gut geschlafen, Ruhepuls und HRV normal. Trotzdem fühlte ich mich müde. Die ersten Kilometer waren zäh, kein Flow, kein richtig rundes Laufgefühl. Erst auf dem Rückweg wurde es besser – da kam dieses Gefühl von lockerem Laufen zurück.
Immerhin: Diesmal habe ich bei der Wendepunktstrecke korrekt gedreht und die geplante Distanz getroffen. Gelaufen bin ich 53:11 Minuten, bei einem durchschnittlichen Tempo von 6:24 min/km, wie gefordert – „easy“ im Plaudertempo.
Krafttraining trotz Unlust
Wenn ich ehrlich bin, hatte ich nach dem Lauf keine Lust mehr auf Krafttraining. Aber genau das ist mir im Training wichtig. Wenn ich aus reiner Bequemlichkeit Einheiten verschiebe oder streiche, schwächt mich das mental. Meine mentale Stärke ist ohnehin noch ausbaufähig – und genau die brauche ich im Wettkampf.
Heutiges Fazit
Beim Krafttraining habe ich bewusst ein paar Sätze weniger gemacht, dafür mehr Gewicht aufgelegt, mit entsprechend weniger Wiederholungen. Es ging mir vor allem darum, die Kombination aus Laufen und Krafttraining zu testen. Hat grundsätzlich gut funktioniert, aber das Nachschwitzen vom Laufen nervte beim Hanteltraining doch etwas. Vielleicht ist es sinnvoller, die Einheiten das nächste Mal aufzuteilen – zum Beispiel morgens Kraft, abends Laufen oder umgekehrt. Nun, Gedanken darüber sind erst einmal obsolet, denn im Trainingsplan finden sich keine solchen Doppeleinheiten mehr.
Zum Abschluss ging’s dann noch in die Sauna – die verdiente Regeneration!
Michael aka Imi